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DAL–Deutsche Anlagen Leasing GmbH & Co. KG, Headquarter Mainz, 2017

Künstlerisches Gesamtkonzept der öffentlichen Bereiche (Foyer, Konferenzrume, Konferenzgang, Restaurant) des neuen Headquarters der DAL-Deutsche Anlagen Leasing.
Das Projekt wurde vermittelt und betreut von Samuelis Baumgarte Art Consulting.Architektur: Zaeske und Parnter Architekten BDA.
Für den Neubau des neuen Headquarters der DAL-Deutsche Anlagen Leasing in Mainz wurde ich eingeladen eine künstlerische Gestaltung der öffentlichen Bereiche umzusetzen, die die BesucherInnen vom monumentalen Foyer über den Konferenzgang in die Konferenzräume bis hin zum Restaurant begleitet. Ziel der Gestaltung war es zudem diesem noch unbewohnten Neubau Charakter und Geschichte zu verleihen, um ihn zu einem Ort der Identifikation für die MitarbeiterInnen zu machen, die nun aus den vielfältigen Unternehmssparten und -sitzen an diesem neuen Standort zusammenfinden.

Foyer

Der Ausgangspunkt der Gestaltung sind die zwei mehrgeschossigen Foyer–Wände (von je ca. 100m2), ausgeführt in situ als aufwendige händische Malerei und Zeichnung (Tusche und Acryl). Das Sujet zeigt zwei Individuen (aus der Vogelperspektive dargestellt), die sich – aus verschiedenen Richtungen und Räumen (rote Rechtecke) kommend – an diesem Ort neu begegnen, ineinandergreifen, um auf diese Weise eine Drehbewegung zu beginnen, deren Dynamik sich auf die gegenüberliegende Wand und darüberhinaus ins Gebäude fortsetzt.

     
         
       
   

     

Konferenzgang und -räume

In den Konferenz/Besprechungsräumen wird das Sujet des schwebenden, verzerrten roten Rechtecks fortgesetzt, die die BenutzerInnen dieser Räume inspirieren auch neue (buchstäblich "schräge") Perspektiven zu sehen und die gängigen Raster zu verlassen, um neue Ideen zu entwickeln. Die Konferenzräume haben zum Gang hin Glaswände, sodass, um eine intimere Gesprächsatmosphäre zu ermöglichen, eine optische Trennung bei gleichzitigem Erhalt der Tageslichtdurchlässigkeit notwendig wurde. Diese Anforderung habe ich gelöst, indem ich auch hier das Sujet der roten Rechtecke fortgeführt habe und auf diese Weise eine formal dezente, lichtdurchlässige und durch die farbliche Markierung wirkungsvolle optische Trennung entwickelt habe. (Material: Wände: Acrylmalerei, Glaswände: Klebefolie)

         
   
   

Restaurant

Die künstlerische Gestaltung endet schließlich im Restaurant, in dem eine Wand ebenfalls eine handgezeichente Figur zeigt, die den BesucherInnen bei Betreten bzw. Verlassen des Raumes die Hand reicht. Die Glaswand des Restaurants ist ebenfalls mit roten Rechtecken gestaltet, so wie die automatische Tür zu Restaurant. (Material: Wände: Acrylmalerei, Glaswände: Klebefolie)